Auslands-Ticker: Opposition in Caracas setzt auf Protest | Aktuell Welt | DW

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Die Fronten in Venezuela bleiben verhärtet. Beide Lager haben zu Demonstrationen aufgerufen. Tausende Regierungsgegner forderten in Caracas, Staatschef Nicolas Maduro solle Hilfslieferungen für notleidende Venezolaner ins Land lassen.

 

Nur keine Eile beim Brexit

964 Tage nach dem Brexit-Referendum und sechs Wochen vor dem britischen EU-Austritt hat Premierministerin Theresa May die Londoner Abgeordneten allen Ernstes um Ruhe und Geduld gebeten. In einer lebhaften Sitzung des Londoner Unterhauses hat sich allerdings überhaupt kein Ausweg aus der verfahrenen Lage abgezeichnet. Es gibt keinen Deal und keine Lösung für die irische Insel.

 

Neue Gewalt im Südsudan

Kenia Flüchtlinge aus dem Südsudan | Flüchtlingszentrum in Kakuma (Getty Images/AFP/)

Tausende Menschen, vor allem Frauen und Kinder, sind vor neuen Kämpfen im Südsudan geflohen. In den vergangenen Tagen hätten sich Armee und Rebellen im Süden des Landes schwere Gefechte geliefert, so die Vereinten Nationen. Neben Tausenden Binnenflüchtlingen wurden im Nachbarland Kongo rund 5000 Südsudanesen registriert. 

 

Verbrechen in Nigeria: Shell vor Gericht

DW_Nigeria_Integration-online5 (Katrin Gänsler)

Der britisch-niederländische Ölmulti muss sich nun doch noch für seine Verstrickung in nigerianische Menschenrechtsverletzungen verantworten. Vier Witwen des Volkes der Ogoni werfen dem Konzern vor, die nigerianische Militärregierung in den 90er Jahren bei der Verhaftung und Ermordung ihrer Männer unterstützt zu haben. Shell weist beim Prozessauftakt in Den Haag jegliche Verantwortung weit von sich.

 

US-Verteidigungsminister zu Besuch im Irak

Afghanistan - US-Verteidigungsminister Shanahan in Kabul (picture-alliance/dpa/AP/R. Burns)

Zum Wochenbeginn war der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan zum unangekündigten Besuch in Afghanistan (Bild), jetzt ist er im Irak. Offiziell geht es um den Kampf gegen den sogenannten “Islamischen Staat”. Doch dürfte es auch um die letzten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über die im Irak verbleibenden US-Truppen gehen. 

 

Hilfslieferung trotz blockierter Grenze

Venezuela Kolumbien Grenzübergang auf der Tienditas Brücke bei Cucuta (picture-alliance/AP Photo/APTN)

Er präsentierte sich inmitten von zahlreichen Dosen und Päckchen. Nach Angaben von Interimspräsident Juan Guaidó sind dies erste Hilfslieferungen, die es trotz blockierter Grenzen nach Venezuela geschafft haben sollen. Sie kämen zunächst Kindern und schwangeren Frauen zugute. Für den heutigen Dienstag sind wieder Proteste angesagt.

 

Prozess gegen katalanische Separatisten

Spanien Flagge von Katalonien (Getty Images/AFP/J. Lago)

Manche sprechen schon von einem historischen Prozess. In Madrid beginnen die Verhandlungen gegen mehrere katalanische Separatisten – darunter namhafte Politiker und Aktivisten. Ihnen wird unter anderem Rebellion vorgeworfen.  Der Chef, Carles Puigdemont, entzieht sich allerdings durch seine Flucht ins Exil.

 

Hoffnung keimt auf in Washington

Regenbogen über dem Kapitol in Washington (Reuters/J. Ernst )

Im US-Haushaltsstreit haben Republikaner und Demokraten nach eigenen Angaben eine Grundsatzeinigung erzielt, um einen neuen “Shutdown” zu verhindern. Details wurden noch nicht bekannt. Die Frist für einen Etat-Kompromiss läuft am Freitag ab.
 

Chefstratege kündigt Macron

Ismaël Emelien (picture-alliance/Maxpp/T. Padilla)

Der französische Staatschef Emmanuel Macron verliert erneut einen engen Vertrauten. Sein Sonderberater Ismaël Emelien kündigte an, den Elysée-Palast zu verlassen. Der 31 Jahre alte Polit-Stratege möchte sich ganz einem Buchprojekt widmen.

 

Iran droht, Israel warnt

Benjamin Netanjahu (AFP/Getty Images/A. Cohen)

Er nehme die Drohungen des Iran am 40. Jahrestag der Islamischen Revolution zur Kenntnis, lasse sich aber nicht einschüchtern, betonte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Sollte der Iran sein Land angreifen, “würde dies der letzte Jahrestag der Revolution sein, den sie feiern”, fügte Netanjahu hinzu.

 

“Werde als Geisel gehalten”

Can Dundar Dilek Dundar (Getty Images/AFP/O. Kose)

Dilek Dündar, die Ehefrau des im deutschen Exil lebenden Journalisten Can Dündar, wirft der türkischen Regierung Menschenrechtsverletzungen vor. Da ihr die Behörden die Ausstellung eines Reisepasses verwehren, darf sie ihr Heimatland nicht verlassen.

 

Quittung für Sexismus

Facebook - Symbolbild (picture-alliance/dpa/PA Wire/D. Lipinski)

Sie betrieben offenbar jahrelang Cybermobbing gegen Frauen: In Frankreich sind mehrere Medienschaffende wegen einer sexistischen Facebook-Gruppe in die Schlagzeilen geraten. Einige einflussreiche Journalisten verloren wegen der Umtriebe der Gruppe “Ligue du LOL” nun ihren Job.





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